Arbeitsweise

Intuition / Neutralität

 Wichtiger als Techniken ist die innere, neutrale Haltung.

Die nachweisbar größte Veränderung entsteht, wenn wir aus einer Neutralität handeln und fühlen, frei von Bedingungen, die uns in der Vergangenheit blockiert haben.

 

Phänomenologisch:

Gedankenkonzepte loslassen und das behandeln was durch unsere Intuition im Moment auftaucht. Mit dieser inneren Haltung lasse ich mich durch den Körper oder durch das Leben führen und gehe mit dem, wie es sich zeigt, ohne das Symptom zu bewerten.

 

Systemisch:

Leben, reagieren – und damit auch krank werden – ist immer eine Reaktion des gesamten Körpers mit seinen verschiedenen Systemen oder Organen (Blut, Muskel, Knochen, Nervensystem) – nie mit einem Teil allein. Deshalb kann eine Symptombehandlung nie eine bleibende Veränderung bewirken.

 Alles ist miteinander in Verbindung. Gesundheit ist abhängig vom Grad der Kommunikation (oder systemischen Verbundenheit) der Einzelteile. Unsere Krankheiten können uns zur Gesundheit führen.

 

Achtsam:

Achtsam zu sein, mit dem was ist, mit den Grenzen und ohne Gewalt heißt auch, Konzepte hinten an zu stellen und dem zu folgen, was der Körper von sich aus zu tun scheint.

 

Durch den Körper:

Trotz aller Erfahrung, exakter Anamnese und Diagnose trifft die zuverlässigste Aussage der Körper selbst. Nur der Körper als "Tempel der Seele" weiß, was geheilt werden soll – und was bereit ist dazu. Er gibt die Geschwindigkeit der Heilung vor, nicht ich als Therapeut. Zudem ist die Erfahrung durch den Körper um das mehrfache wirksamer und intensiver als das rein mentale oder analytische Verstehen wollen.

 

Heilung wird leichter möglich, wenn wir als Behandler einen Standpunkt der Neutralität entwickeln. Zu uns selbst, zu dem Menschen der uns um Hilfe bittet und auch zu der Krankheit, die es zu heilen gilt, mit allem was dazu gehört.